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Geschrieben von: Frank Thiemann   
Freitag, 27. Januar 2012 um 20:00 Uhr
Vom Winde zersägt, Cafe Sputnik, Münster Konzert am 27.01.2012 im Cafe Sputnik in Münster
Andrea hatte das Festival ja bereits in unserer letzten Sendung angekündigt und wir wollten uns das Konzert nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit 2 Freunden machten wir uns am Samstagabend auf, um uns mal wieder ordentlich die Gehörgänge zersägen zu lassen. Der Eintrittspreis fiel mit 6 EUR fair aus und so fanden sich rund 120 Metaller im Cafe Sputnik ein, die den Bands "mal kurz in die Augen schauen" wollten. Leider hatte die Band "Warfield Within" kurzfristig absagt, da ihr Schlagzeuger ausgefallen war. Als Ersatz wurden Harasai aus Essen verpflichtet, die auch einen sehr guten Gig hinlegten, aber dazu später mehr.

Den Start machte HateDotCom. Die Band spielte melodischen Death Metal, der öfter von rockigen und thrashigen Parts aufgelockert wurde. Theoretisch klingt das super, in der Praxis gelang die Verstrickung nicht immer. Insgesamt ein ordentlicher Gig einer Band mit Potenzial.

Die Lokalmatadore von Dead Head Down konnten natürlich in Münster nicht viel falsch machen. Ben wollte sich eigentlich nur auf sein Gitarrenspiel konzentrieren und nicht so viel dazwischen quatschen. Der Vorsatz war ehrenwert, wurde aber nur sehr spärlich umgesetzt. Aber die Ansagen und Dialoge mit seinem Sänger Striego gehören eigentlich auch zur Show dazu. Musikalisch groovte die Band wieder sehr ordentlich und sorgte für ausgelassene Stimmung im Rund.

Wir waren sehr auf Harasai gespannt, da Andrea die Jungs auch auf den Billing des WinterNachtsTraum-Festivals entdeckt hatte. Die Band spielte melodischen Death Metal, der öfter an alte "In Flames" erinnerte und auch eine ordentliche Portion Thrash enthielt. Der Sänger, Martin Wittsieker, war gut bei Stimme und auch der Rest der Band heizte der Meute vor der Bühne ordentlich ein. Für uns ein Highlight des Abends.

Die graue Eminenz des lokalen Death Metal aus Osnabrück, Sudden Death, nahmen die kleinen Sticheleien von Dead Head Down über ihr Alter prompt in ihre Begrüßung auf und kündigten sich sinngemäß als die alten Herren des Death Metal an, um dann aber allen jungen Kollegen zu zeigen, dass die Band kein bisschen angestaubt wirkte. Markus präsentierte sich wieder einmal als großer Frontmann (nicht nur körperlich) und Weckermann rannte nach 3 Liedern mit Bass durch das Publikum, um die Besucher vor die Bühne zu holen. Die Aktion hatte Erfolg, der Rest des Gigs wurde ausgelassen abgefeiert und auch zwei Zugaben wurden noch lauthals eingefordert.

Wenn man wollte konnte mich sich im Anschluss noch in der Sputnikhalle zu Indie Rock austoben.

Frank & Andrea
 

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