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Rockmare Before Christmas 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dennis Gersmeyer   
Freitag, 02. Dezember 2011 um 20:00 Uhr
Rockmare before Christmas, Lagerhalle Am 02.12.11 war es wieder mal soweit. Zum dritten Mal öffnete das Kleinfestival „Rockmare before Christmas“ seine Tore in der Lagerhalle, um den Gästen einen entspannten Abend mit Musik, Getränk und etwas Tanz zu bieten. Alleine der Eintrittspreis von 10,- AK und 8,- VVK lies niemanden in Stress kommen und so hatte noch jeder genug Geld um es sich mit einem Glas in der Hand gemütlich zu machen und die 4 Bands zu erwarten.

Im Vorgespräch mit Ingo Ackermann von „Spirit of Desire“ hat er uns erklärt, dass es beim Rockmare nicht um Headliner, Opener und Hackordnungen geht. Es geht beim Rockmare darum, dass sich die Bands gegenseitige unterstützen, Kosten teilen und zusammen ne gute Show auf die Beine stellen wollen.

Aber einer ist immer der erste. So begann der Abend mit „Bodyguerra“(www.bodyguerra.com) einer Classic Rock Formation die dennoch auf der Höhe der Zeit ist. Die Band um Frontmann „Daniel Seebass“ versuchte mit Songs wie „Dr. Death“, „Path to Eden“ oder „Smoke without a Fire“ die, leider, noch nicht ganz gefüllte Lagerhalle zum rocken zu bringen. Ja, das Leid des Openers…. Dies gelang leider nicht ganz so gut, da die Stimme etwas unterging und irgendwie zwischen Bass und Gitarre das Timing nicht ganz stimmig war, obwohl anzumerken ist, dass die Gitarre definitiv die treibende Kraft der Band war und über andere Schwächen hinweg half. Ein sehr interessanter Aspekt war die Kleiderwahl des Sängers. Denn diese legte Zeugnis ab, dass es harte Arbeit ist auf einer Bühne zu stehen und zu rocken. Es handelte sich bei dem Kleidungsstück um ein, wahrscheinlich, Kunststoff Lederhemd. Allem Anschein nach, war es so komisch gekrempelt, dass sich eine Menge Flüssigkeit ansammeln konnte und die sich bei bestimmten Bewegungen entlud. Es sah teilweise so aus, als ob ein Glas ausgeschüttet wird. Man konnte schon ein wenig schmunzeln. Alles in Allem war es eine solide Sache ohne große Höhen oder Tiefen.

Die zweite Band hat es geschafft absolut zu überraschen. Auf die Bühne kam „Invisible I“(www.invisible-i.de). Eine junge Formation, die auf dem Rockmare ihren ersten Liveauftritt hatte. Eine progressive Mischung aus Licht und Schatten mit einer äußerst interessanten Gesangsstimme. An dieser Stelle möchte ich nicht zuviel zu dieser Band sagen und greife mal ein wenig vor, denn wir haben Kontakt aufgenommen und versuchen die Jungs in die Sendung zu bekommen. Also wer mehr wissen möchte sollte bei unserer Sendung aufpassen und darauf achten, wann die Jungs on Air sind.

Als dritte Band des Abends betraten „Area 24“(www.area24-music.com) die Bühne. Die Band aus Osnabrück ist Nominiert für den 29. deutschen Rock & Pop Preis 2011 und somit waren meine Erwartungen an die Band schon recht hoch, aber leider wurde die Band Ihnen nicht gerecht. Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung relativ alleine da, aber ich hatte den Eindruck, dass die Band versucht eine gothiklastige Musik massenkompatibel zu verkaufen. Die Bühnendeko mit zwei schiefen Kerzenständern wirkte irgendwie halbherzig und die Performance von Sänger Matthik erinnerte irgendwie an Hartmud Engler. Auch wenn die Band einen sauberen Sound hinlegte und auch das Publikum zum feiern brachte war es für die Redakteure der Hard Radioshow doch eher ein Moment um sich auf ein zwei Getränke zurückzuziehen und auf den Auftritt von „Spirit of Desire“(www.thespiritofdesire.de) vorzubereiten.

Nachdem wir am Donnertag vor dem Festival schon ein wenig mit Ingo Ackermann, seines Zeichens Drummer (man, man, man, für einen „Nichtsänger, redet der wie ein Wasserfall) bei „Spirit of Desire“ unterhalten haben, konnten wir uns auch schon ein wenig auf die musikalische Qualität der Band einstimmen. Die Band führte die gefüllte Lagerhalle mit Ihrem sauberen Rock zurück „On the Road“ und schaffen dabei einen „Place in your Heart“ der allen Gästen einen schönen Abend bereitete und Vorfreude schuf auf eine „Rockmare….2012“.

Eure Hard Radioshow

Heiko und Dennis
 

Kommentare  

 
0 #4 frank 2011-12-12 11:41
Leider zu früh auf Enter gedrückt. Ich wollte nur noch anmerken, dass der Bereich allgemeiner Eindruck und Musikalität evtl. noch ausbaufähig gewesen wäre.
Frank Thiemann
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0 #3 F.T. 2011-12-12 11:15
Es wäre schön zu wissen, wie Du die Bands empfunden hast. Wir haben daher ja extra den Bereich Kommentare eingeführt. Die Berichte sind generell keine rein sachlichen Reports sondern es fließt öfter eine persönliche Meinung in die Erstattung mit ein. Desweiteren wurde schon auf jede Band eingegangen und auch die Stimmungslage im Publikum beschrieben.
Frank Thiemann
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+1 #2 Was ich sagen will. 2011-12-10 19:24
Ich war auch auf dem besagten Festival in der Lagerhalle.
Deshalb interessiert mich, was darüber im Netz geschrieben wird und bin dadurch auf diesen "Report" aufmerksam geworden und bin sehr verwundert.
Ich habe den Abend mit allen 4 Bands anders empfunden, als wie er hier dargestellt wird.
Ich finde beim Lesen dieses Artikels keine klare Aussage wieder, die den Abend als "Gesamtprodukt" wiedergibt.
Ich lese hier nur die persönlichen Meinungen der Verfasser, die nicht die allgemeine Stimmung und die Leistung der Band aufzeigen.
Es ist zu spüren, welche Band die Schreiber gut finden.
Und so etwas in einen "Report" zu stellen, finde ich nicht korrekt, da ein Report doch wohl das "Gesamtpaket" des Festivals unparteiisch für die Leser, die evtl nicht auf dem Festival waren, aber sich doch für die ein oder andere Band interessieren wiedergegeben werden sollten. Oder sehe ich das falsch?
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+3 #1 F.T. 2011-12-05 10:06
Mir hat Bodyguerra recht gut gefallen. Bei Area 24 muss ich Euch aber zustimmen. Es wirkte etwas aufgesetzt!
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