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Rock Hard Festival 2018 PDF Drucken E-Mail

Rock Hard Festival 2018
(Pfingsten) Amphitheater Gelsenkirchen

 Auch in diesem Jahr sind Andrea, Martin und ich (Frank) wieder zum Rock Hard Festival in Gelsenkirchen gepilgert. Wir hatten Top Wetter und wie immer ein extrem entspanntes Festival!

Andrea und ich sind Freitag in Gelsenkirchen angekommen und haben es noch zu den letzten Töne von Dool aufs Gelände geschafft. Vor Diamond Head wurde erst einmal alle Kumpels begrüßt und ein Abstecher zu Martin in den Biergarten gemacht. Gesehen haben wir deshalb von Diamond Head dann nichts mehr, sondern haben es gerade noch zum Anfang von Tiamat geschafft. Cooler Old School Auftritt mit Songs der "Clouds" und "Wildhoney". Am meisten gespannt war ich, wie viele andere auch, auf den ersten Gig der neu formierten Sodom. Blackfire hat zwar mehr Bühnenpräsenz als Bernemann, ich kann aber nicht behaupten, dass Sodom zu viert viel fetter klingen als wenn sie zu dritt gespielt haben. Der Abschied der alten Kollegen per WhatsApp ist für mich auch nicht gerade die feine englische Art gewesen. Aber was soll es, die Songauswahl war klasse und die Stimmung auch! Rausschmeißer waren, wie fast immer, "Ausgebombt" und "Bombenhagel". Einen schönen Ausklang fand der Tag noch im Partyzelt.

Rock Hard 2018

Den Samstag sind wir so entspannt angegangen, dass ich erst zu Leatherwolf kurz auf dem Gelände war (schuld waren eine Minibar im Bulli eines Freundes und das gute Wetter). Auf Cirith Ungol war ich extrem gespannt, da ich den kauzigen Metal auf Platte sehr mag. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht; Tim Baker sieht zwar nicht mehr so frisch aus, bekommt aber einen Großteil der schrillen Töne noch sehr gut hin. Coole Songs wie "Frost and Fire" oder "Atom Smasher" wurde auf jeden Fall amtlich gefeiert. Coroner hatten Licht und Schatten, ich muss mir die Band aber auf jeden Fall mal auf Platte anhören! Marduk und Axel Rudi Pell habe ich mir dann wieder gespart. Ich musste meine Kräfte für mein Festival Highlight schonen - OVERKILL. Ich habe die Band schon öfter live gesehen, aber noch nie schlecht. Auch heute wurde ich nicht enttäuscht. Overkill haben das Amphitheater wieder einmal in Schutt und Asche gelegt. "Fuck you" - war das geil! Andrea wurde mehrfach "auf Händen" durch das Amphitheater getragen.

Sonntag wollten wir dann unbedingt Memoriam sehen, ich fand den Auftritt aber höchstens unterhaltsam. Der Band fehlt es, meiner Meinung nach, etwas an Groove und an Schwere.

Night Demon durften dieses Jahr etwas später ran, sodass es alle Fans rechtzeitig ins Rund geschafft haben. Super Auftritt, klasse Stimmung und ich glaube noch Luft nach oben im Billing in den nächsten Jahren. Hymnen wir "Maiden Hell" oder "Black Widow" sind aber auch einfach perfekt für das Rock Hard Festival!

Uli John Roth habe ich danach einfach nur mit einem Bierchen in der Hand mit ein paar Kumpels genossen. Es gab Anklänge an die Scorpions, einige eigene Songs und am Ende eine Hommage an Jimi Hendrix. Die Backyard Babies und Armord Saint habe ich danach nur teilweise mitbekommen, wobei mich Armored Saint mit seinem Sänger John Bush dann doch noch fesseln konnten.

Saxon habe ich schon oft live gesehen und war daher nicht mehr so euphorisch vor dem Auftritt, aber man kann sagen was man will, Biff und seine Jungs sind live einfach eine Macht. Bei "Crusader", "Wheels of Steel" und "Princess of the Night" kann man nicht einfach nur zuhören. Wie immer ein super Auftritt und für mich auch ein perfekter Abschluss des Festivals.

Bis 2019 und für alle die noch nicht wissen, gebt auch die Bandpausen bei Martin im Biergarten!

Frank

RHF 2018


Bericht: Frank


Fotos vom RHF 2018!

 

 

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