Start Konzertberichte Festivals In Flammen 2017
In Flammen 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Brumley   
Montag, 10. Juli 2017 um 17:54 Uhr
                       IN FLAMMEN
                           Open Air
         Torgau/Entenfang- 06.-08. Juli 2017
 
Eben noch in Torgau, 40 Kilometer von Leipzig entfernt auf der „HELLISCH GARTENPARTY“ beim IN FLAMMEN Open Air gewesen und nun leider wieder zu Hause. Viel zu schnell sind die 3. Tage und Nächte verflogen.
Da ich zum ersten mal bei dem Festival war, alles kurz auf Anfang…
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Thomas, Veranstalter vom IN FLAMMEN hatte in seiner Mail nicht Zuviel versprochen, im Gegenteil ich denke er war Charmant zurückhalten.
Die 500 Kilometer Strecke aus dem Münsterland nach Torgau, verliefen ohne nennenswerte Probleme. Am Einlass wurden wir höfflich empfangen und die Ordner kontrollierten die Autos(was auch verständlicher Weise ihre Pflicht ist), Bändchen geholt und schon ging es auf die Campingwiese. Der Clou an der Geschichte, Festivalgelände und Campinggelände gehen in eins über, keine Zähne, keine Getränke Kontrolle (Natürlich nur Dosen erlaubt) freie Platzwahl, wenn man früh genug anreißt. Es war bis dahin schon ein Träumchen, eine gerade Wiese ringsum Bäume und alles sehr Entspannt. Nachdem unser Camp dann stand und wir die ersten kühlen Getränke zu uns genommen hatten. Ging ich eine Runde um mir einen Plan und Eindruck vom gesamten Gelände zu holen. image004
Die Hauptbühne befand sich unter einer Reihe von Bäumen (Zauberwald) genauso wie der Biergarten und die Stände um den Platz Drumherum, der Vorteil, man hatte Schatten, den das Wetter war an allen Tagen Sonnig und schön. Die reine Optik unter Bäumen steht und seine kalten Getränke genießen und den Bands zu lauschen war einfach grandios.
Es gab auch eine Zeltbühne, wo es aber kaum zu Überschneidungen der Bands gekommen ist. Und der Donnerstag, war erst nur die Warm Up Party (dazu später mehr).
Die Preise waren mehr als gut, 0,4 Becher Bier 2,50 Euro usw. auch was es an dem Essensstand gab war nicht nur Günstig sondern auch Lecker.
Wenn man sich mit vielen Festivalbesuchern unterhielt um nach Kritikpunkten zu fragen kam meistens nur die Mücken nerven oder im Dusch/Toiletten-Camp hätten man vielleicht ein/zwei mehr Container aufstellen können.
Morgens gab es Frühstück für Frühaufsteher und die, die sich nicht selbst Versorgen wollten, also nachdem Motto jeder wie er Mag, ohne dass man tief dafür in die Geldbörse greifen musste. Ein rundum gelungenes Festival, was wirklich unter der Kategorie „Von Fans, für Fans“ läuft. Viele schreiben sich das auf die Fahne aber halten sich nicht dran.
Die Crew, Ordner, Security und die Johanniter alle waren freundlich und Hilfsbereich, genau deswegen lag die besondere Atmosphäre in der Luft.
Krawall machten nur die Ausgesuchten Bands auf der Bühne, ansonsten herrschte friedlich Stimmung.
Kleine Besonderheiten, was es auch nicht auf jedem Festival zu erstaunen gibt, am Samstag wurde mal eben zu Kaffee und Kuchen geladen. Für die Sportlichen gab es einen Waldlauf.
3. Tage Spaß, Underground, und Gartenparty der Extreme.
Mein Fazit, ich komme gerne wieder im nächsten Jahr.
image003Bands die ich Intensiv gesehen habe, Donnerstag im Zelt SUICIDAL ANGELS feinster Thrash Metal aus Griechenland, zur Einstimmung genau das richtige um in Stimmung zu kommen. Danach ging es mit HOLY MOSES in der Old School Manier Thrashig weiter. Es war schönes Sabina Classen und ihre Jungs mal wieder in Action gesehen zu haben.
Freitag: Hauptbühne, BEHEADED Geheimtipp aus Island, Death-Metal walze, genauso wie die alten Helden SINISTER aus Holland und GRAVEYARD aus Spanien. Neben her war ich kurz noch im Zelt um meine Freunde von DISTILLATOR aus der Niederlande abzufeiern.
ABSU haben mächtig abgeräumt und ihr Schlagzeuger ist nicht von dieser Welt, ein Hochgeschwindigkeits-Trommler mit Präzision.
NIFELHEIM mit ihren Black-Thrash Metal waren genau meine Liga und wurden zu Recht groß abgefeiert. Zum Schluss kamen noch KRISIUN aus Brasilien um Fans den Rest zu geben, wer noch auf den Beinen stehen konnte, wurde im Blastgewitter Zerlegt, im Anschluss wurden die Besucher dann in die Nachtruhe entlassen.
Samstag: Hauptbühne, Drei mal in Folge Death-Metal Walze der alten Schule aus Deutschland, zuerst PROFANITY, Technisch-Thrashig-Schnell, BLOOD Gewaltig-Brutal-Düster und dann DISBELIEF, Beklemmend-Düster-Schleppend.
Für alle die nicht da waren, ganz großes Highlight waren VALLENFYRE für mich. Die Band um Gregor Mackintosh von Paradise Lost spielen auch nicht oft und wer weiß ob es überhaupt noch eine Vorsetzung gibt.
Und MEMORIAM werden bestimmt nicht den Kultstatus von Boltthrower einfahren aber Live sind sie mächtig Fett und auch die Songs machen mir Spaß. Warten wir es ab wo die Reise um Karl Willets und seine Jungs noch hingeht. Abgeräumt, Angekommen und Spaß haben Sie auf alle Fälle gemacht. Da ich der Fahrer war und am nächsten Morgen Fit sein wollte bin ich nach zwei Songs bei MARDUK schlafen gegangen. Die Verantwortung war mir zu groß und ehrlich gesagt bin ich kein riesiger Fan der Band. Ich hörte aber nur gutes am nächsten Morgen.
 
RUNNING ORDER
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Donnerstag – Warm up Party / direkt auf dem Gelände !!
18:00 – 18:40 BLOODY VENGEANCE
19:00 – 19:40 SEAR BLISS
20:00 – 20:50 SUICIDAL ANGELS
21:10 – 22:00 HOLY MOSES
SPECIAL 22:30 WELTENBRAND bei der "Bar zur Froschkotze"
 
FREITAG – MAINSTAGE
12:45 – 13:20 MEATKNIFE
13:40 – 14:20 ARMADA
14:40 – 15:20 MACBETH
15:40 – 16:20 BEHEADED
16:40 – 17:20 SINISTER
17:40 – 18:20 GRAVEYARD
18:40 – 19:20 GHOUL
19:40 – 20:25 SKANNERS
20:45 – 21:40 ABSU
22:10 – 23:00 BATUSHKA
23:25 – 00:15 NIFELHEIM
00:35 – 01:25 KRISIUN
 
FREITAG ZELTBÜHNE image011
14:20 – 15:00 TRAITOR
15:20 – 16:00 DISTILLATOR
16:20 – 17:00 GRAVEYARD GHOUL
17:20 – 18:00 INSANITY ALERT
18:20 – 19:00 ATARAXIE
19:20 – 20:00 THE GREAT COLD
 
SAMSTAG MAINSTAGE
13:00 – 13:35 SERRABULHO ausgefallen
13:35 – 14:40 Kaffee & Kuchen
14.40 – 15:20 5 STABBED 4 CORPSES
15.40 – 16.20 PROFANITY
16:40 – 17:20 BLOOD
17:40 – 18:20 DISBELIEF
18.40 – 19:20 MOURNING BELOVETH
19:40 – 20:20 ALFAHANNE
20:40 – 21:30 FLESHGOD APOCALYPSE
21:50 – 22:40 VALLENFYRE
23:05 – 00:00 MEMORIAM
00:25 – 01:25 MARDUK
 
SAMSTAG ZELTBÜHNE
14:20 – 15:00 NASHMEH
15:20 – 16:00 MORAST
16:20 – 17:00 GATEWAY TO SELFDESTRUCTION
17:20 – 18:00 KRATER
18:20 – 19:00 HARMONY DIES
19:20 – 20:00 ULTHA
 
!!! NO COMMERCE !!!
Familiäre Atmosphäre!
Parken & Campen direkt am Auto!
Gelände eingebettet in der Natur!
Duschen direkt auf dem Gelände gegen eine kleine Gebühr möglich!
Der IFOA Adel feiert an der „Bar zur Froschkotze“
Bis zu, nächsten Jahr IN FLAMMEN, Thomas, es war mir eine Ehre.
 
M. Brumley


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Kommentare  

 
0 #1 broderie 2017-09-17 21:11
It's truly a nice and useful piece of info. I am happy that you just shared
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Thanks for sharing.
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