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The Storm is coming II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frank Thiemann   
Samstag, 15. Oktober 2011 um 18:15 Uhr
The Storm is coming, Festival, 2011 Am 15.10.2011 fand in der Koje in Emsdetten das zweite „The Storm is coming“ Festival statt. Veranstalter war die Band „New World Depression“ und da in erster Linie Sascha. Es fanden sich rund 240 Freunde/innen der härteren Gangart ein und sorgten gemeinsam mit den Bands für ein gelungenes Event. Los ging es um 17 Uhr für geschmeidige 5€ Eintritt. Ich traf mit meiner Frau und 4 Freunden/innen um 18:45Uhr in der Koje ein. Verpasst hatten wir bis dahin „Alibi For A Murder“ und „Tastes Of Chaos“. Gleich nach dem Erwerb von 2-3 Biermarken (Bier kostete 1,50€) ging es dann mit „Fuel To Fire“ weiter.

Die Band bot klassischen Heavy Metal der älteren Schule und versuchte die Stimmung zu Beginn mit einer Maiden Coverversion nach oben zu treiben. Die Musik war o.k., aber so richtig konnte die Band, gekleidet in feinem Zwirn mit Krawatte, das Publikum nicht mitreißen. Es folgten noch eigene und gecoverte Lieder und die Stimmung stieg zum Ende hin auch etwas an. Insgesamt sehr solide und schön NWOBHM lastig aber nicht begeisternd.

Die Band „Echoes Of Devastation“ zog da schon mehr Leute vor die Bühne. Die Band spielte Death Metal, den Sie aber dezent mit Einflüssen aus dem klassischen Metal und etwas melodischen Elementen mischte. Es wurde zünftig gebangt und auch die ersten Pits entstanden vor der Bühne. Guter Auftritt, der auch in unserem Lager gut ankam.

Dann folgten die Lokal Matadore von „New World Depression“. In Emsdetten können die Jungs mit ihrem „Hardcore-Kirmes-Death Metal“ nie etwas falsch machen. Die Stimmung auf und vor der Bühne kochte und ich fand in den ersten Reihen auch keinen ruhigen Platz mehr zum Fotografieren. Es schwebten die ersten Stagediver durch die Reihen und einige Songs wurden lauthals mit gegröhlt. Die Band ließ sich auch nicht lumpen und legte zum regulären Set noch 2 Zugaben obendrauf.

„Sudden Death“ aus Osnabrück kann man mittlerweile wohl auch mitten in der Nacht wecken und auf eine Bühne stellen, ohne dass die Show schlecht würde. Die Band war super eingespielt und heizte dem Publikum mit ihrem Oldschool Death Metal ordentlich ein. Markus ist aber auch ein exzellenter Frontmann, der den Saal fest im Griff hatte. Weckermann hatte so seine Probleme mit der Basseinstellung, aber das merkte man der Show kaum an. Insgesamt eine runde Sache die am nächsten Tag sicher bei vielen für Nackenbeschwerden gesorgt hat.

Der Headliner waren „Postmortem“, die mittlerweile auch schon einige Bandjahre auf dem Buckel haben. Die aktuelle Scheibe rangierte in den Medien fast überall in den vorderen Regionen, was auf ein echtes Highlight schließen lassen konnte. Technisch ist die Band klasse und auch Frontmann Markus machte seinen Job super. Das Stimmungsniveau von „ New World Depression“ und „Sudden Death“ konnte die Band mit ihrem Thrash/Deathmetal nicht ganz halten, fand aber dennoch viele Anhänger im Rund. Vielleicht waren einige Metaller auch nach über 6 Stunden Festival langsam etwas platt.

Die Aftershow Party war anschießend auch noch ordentlich besucht und sowohl meine Bekannten wie auch ich, sind in der Nacht zufrieden nach Hause gefahren.

Im Mai soll es evtl. die dritte Auflage geben.

Alle Fotos vom Festival "The Storm is coming"
 

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