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Konzert- und Festivalberichte aus der Heavy Metal Szene
Die Hard Radioshow macht nicht nur die härteste Sendung im Sektor (osradio 104.8 MHz), sondern ist für Euch auch in der Metal-Szene in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Gemäß dem Motto "Nur die Harten komm' in' Garten" haben wir die Stimmungen auf den angesagtesten Konzerten und Festivals eingefangen und versorgen Euch mit einigen Backgroundinfos zu Bands und interessanten Leuten aus der Heavy-Szene. Hier findet Ihr ausführliche Konzert- und Festivalberichte von allen harten Veranstaltungen.
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Geschrieben von: Frank, Martin
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...und wieder ist das lange Pfingstwochenende an uns vorbei geflogen, was
bei dem Programm auch nicht groß verwunderlich war!
Wir -Andrea(at), Frank(ft) & Martin(mb)- waren beim Rock Hard Festival
2013 im schönen Amphitheater in Gelsenkirchen, wo sich die treue
Leserschaft aus ganz Europa vom Rock Hard Magazine zum Feiern getroffen
hat.
Den Startschuss machte die Band Hellish Crossfire aus Nürnberg,
die mit ihrem Black/Thrash Metal den schon gut gefüllten Platz vor der
Bühne ordentlich aufmischten.
Danach gab es Schweden Death Metal aus Süddeutschland, Fleshcrawl
gaben sich die Ehre um als einzige Death Metal Band auf dem Festival auf
die Meute einzudreschen.
Eigentlich waren nun Nachtmystium dran, die aber kurzfristig
abgesprungen sind. Dafür sind Denial of God mit ihrem Horror und
Occult Black Metal eingesprungen.
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Metal Inferno Festival 2013 |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Metal Inferno Festival am 05.-06.04.2013 in Paderborn
Zum letzten Mal fand dieses Jahr das Metal Inferno Festival in Paderborn statt. Seit 2003 fand das Festival in der Kulturwerkstatt- günstig gegenüber dem Bahnhof gelegen- statt. Auf zwei Bühnen sollten ab Freitagnachmittag gute 30 Bands spielen.
Veranstalter Sebastian Kivelitz hat uns freundlicherweise auf die Gästeliste gesetzt, sodass einem ereignisreichen Wochenende nichts im Wege stand… außer dem Wetter vielleicht. Bei gefühlten null Grad fiel somit das gemütliche Stimm-Dich-Ein vor der Kulturwerkstatt in PB flach. Da unser Hotel nur ca. 5 Fußminuten vom Gelände entfernt lag, haben wir es vorgezogen, die ersten Festivalbierchen im warmen Zimmerchen zu leeren.
Aber vielleicht wegen dieser Schweinekälte war der Innenraum der Lokalität bereits am Freitag gegen 16.30 Uhr schon gut gefüllt.
Unsere erst Band war ACCUSER, die gegen 17.30 Uhr startete. Gepflegten Thrash am späten Nachmittag und zum Warmwerden kam gut. Die Siegener Combo zog eine beachtliche Anzahl Besucher an und uns haben sie auch gut gefallen. Kleines Päuschen gemacht und es ging weiter mit noch mehr Thrash von DEW SCENTED. Guter Auftritt- haben wir auch nicht anders erwartet. Der Meute im Publikum hat’s auch gefallen.
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Long Distance Calling, Solstafir und Audrey Horne |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Long Distance Calling, Solstafir und Audrey Horne am 01.03.2013 in der Sputnikhalle in Münster.
3 Bands, die uns beiden gefallen und ein Interview mit Long Distance Calling vorab; ein schöner Ausblick auf einen Freitagabend. Doch vor dem Lohn kommt der Schweiß und so mussten wir uns erst einmal durch den Besucheransturm der Agrarmesse in der Halle Münsterland kämpfen um noch einen Parkplatz zu „ergattern“ (Wortwitze sind toll). Hinter der Sputnikhalle, wo auch die Tourbusse standen, haben wir letztlich noch einen Platz gefunden (blöd nur, wenn man fahren will während abgebaut und verladen wird!).
So jetzt hieß es schnell zum Interview mit Jan, dem Bassisten von LDC. Leider sind Audrey Horne in diesem Moment schon mit „Redemption Blues“ in Ihren Gig gestartet. Na ja, bleibt ja nach dem Interview noch Zeit!
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Opeth unplugged in Bochum |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Es kommt nicht oft vor, dass ich mich freue am Freitagabend in die Kirche zu gehen. Wenn es aber statt Weihwasser – Weizenbier und statt „Großer Gott wir loben dich“ – „ Demon of the fall“ gibt, dann bekomme ich schon Lust dazu. Wenn dann auch noch die Predigt von Michael Akerfeldt kommt, bekomme ich sogar große Lust!
So geschehen am 23.11.2012 in der Christus Kirche in Bochum. Anathema und Opeth spielten, vor ausverkauftem Haus, ein Akustikkonzert. Ich war im Vorfeld sehr auf die Songauswahl gespannt und wurde positiv überrascht; doch zuerst gab es noch Anathema.
Ich kannte die Band nur vom Namen und war daher sehr gespannt auf die Show der Engländer. Die Band bestand aus zwei Gitarristen, von denen der Eine auch gesungen hat. Ergänzt wurde das Duo teilweise von einer zweite Sängerin und einem Keyboarder. Der Rhythmus wurde auf der Gitarre eingeschlagen, dann gespeichert und dann bei Bedarf abgerufen.
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Zodiac Konzert, Sputnikhalle in Münster |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Ich machte mich mit Andrea und 2 Freunden auf ins schöne Münster, um mir ein wenig Hard & Blues Rock auf die Ohren zu geben. Als wir kurz nach 20 Uhr im Sputnikcafe eintrafen, gab es aber erst einmal eigenwillige Frauentöne zu hören. Der Abend startete mit der Band Landmade, die einen akustischen Folk und Country Set spielten.
Die Bühne platzte bei der Anzahl von Musikern aus allen Nähten. Sarah und Freddy teilten sich den Gesang, was für mich auch der Schwachpunkt der Band war. Die Musik machte Laune, auch wenn Sie besser in eine Kneipe oder einen Pub passt, ich konnte aber mit Sarah's Stimme gar nichts anfangen. Sie war sehr laut abgemischt und klang in meinen Ohren eher unharmonisch (kann aber auch am Mischer oder der Stimmfarbe gelegen haben).
Weiter ging es dann mit der Band Gingerpig aus Holland.
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Sienna Root im Bastard Club |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Endlich mal wieder eine 70er Retroband in der Stadt! Aber mal im Ernst: Sienna Root aus Schweden gibt es schon seit 2004, also vor der Retrowelle. Musikalisch machen sie auch eher Hardrock wie z.B. Uriah Heep, Deep Purple mit psychedelischen Ausflügen in die 60er oder nach Indien.
Ich habe Sienna Root das erste Mal 2008 in Emsdetten auf einen kleinen Festival gesehen und wusste gar nicht, dass die Band mittlerweile etwas bekannter geworden ist. Die Neugierde war also groß am Dienstagabend. Der Bastard Club war recht gut gefüllt und ca. 20:30 Uhr starteten Sienna Root dann auch ohne weitere Vorband.
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Die Freibeuter der Santiano entern die Osnabrückhalle |
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Geschrieben von: Dennis Gersmeyer
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Es war schon irgendwie ein surrealer Eindruck, als ich am Samstag, 6. Oktober die Osnabrückhalle betrat. Im Vorraum, wo man sich noch auf ein kühles Getränk traf (3 Euro für eine Flasche Bier) war das Altersspektrum von 6 – 60, an dem einen Tisch saß das ältere Ehepaar, Sie in weißer Bluse und Er im Sonntagsausgehanzug, ein Tisch weiter die junge Wackenfraktion mit Motörhead und Arch Enemy Shirts. Ich konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen, hier kollidierten diverse Welten. Aber es war schon interessant zu sehen, wie eine Band diese verschiedenen Musik Fans anspricht.
Kommen wir vorab noch mal zu den, kleinen, lokalen Problemen, klar die Getränke waren recht hochpreisig, aber egal, viel trinken ging nicht, da ja im Europasaal der Halle keine Getränke erlaubt waren, dazu war es noch eine bestuhlte Veranstaltung (und davon bin ich leider kein Freund, denn dies drückt die Stimmung) und die Ticketpreise waren alles andere als Human, denn für nur eine Band um die 45,- hinzulegen, muss man schon ein echter Fan sein.
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Into the Grave Festival 2012 |
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Geschrieben von: Frank Thiemann
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Am 11.08.2012 machte ich mich mit Andrea und einem Kumpel aus Emsdetten auf nach Holland zum „Into the Grave Festival“ in Leeuwarden. Die Anreise dauerte nur angenehme 2 Stunden und unser Hotel war auch vollkommend ausreichend. Schnell noch eine Kaltschale verdrückt, da Alkohol in Holland auf der Straße verboten ist und ab ging es in die Innenstadt von Leeuwarden.
Wir sind mit dem Bus in die Stadt gefahren, man kann aber auch mit dem Zug oder Auto in die Stadt kommen. Das Gelände des Festivals lag auf dem „Oldehoofsterkerkhof“ mitten in der Innenstadt (sollte man in Deutschland mal versuchen) und es waren geschätzte 2000 Besucher da. Bei einem mehr als fairen Kurs von 6,66 Euro zzgl. Gebühr ist ein guter Zuspruch auch nicht weiter verwunderlich.
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W:O:A – Das Heavy Mud Event 2012 |
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Geschrieben von: Dennis Gersmeyer
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Das diesjährige Wackener Metal Event beginnt eigentlich recht harmlos. Bei der Ankunft am frühen Mittwochmorgen ist der Boden zwar leicht feucht, aber man denkt sich nichts dabei. Die Schlafzelte werden aufgebaut, das kleine Festzelt steht und der Anhänger wird untergestellt. So Camp steht, die ersten ein zwei Bier werden getrunken und der Grill ist in Flammen. Läuft.
Nach der ersten Stärkung wird erst mal das Gelände erkundet. Es ist einfach imposant, was die Veranstalter Jahr für Jahr auf den Wiesen und Weiden aufbauen, alleine das Pagoden Zelt mit einer Fläche von 6350qm (110x60m) war absolut interessant. Nachdem das erste Staunen sich legt, wird erst mal der Biergarten um die Zeit bis zum ersten Gig des Festivals zu überbrücken.
Um 12.00 mittags wird die Wackinger Bühne angesteuert, um die Freibeuter von Santiano zu genießen. Mit 'nem Met in der einen und gegrilltem Schwein in der anderen Hand beginnt die Party mit Hits wie „Es gibt nur Wasser“, „Californio“, „Irish Rover“ etc.
Das faszinierende an dieser Geschichte ist, das ich erst Vorbehalte gegen die Band hatte, nachdem Sie so in der Fernsehwerbung präsent war und nachdem man wusste, dass Sie im ZDF-Fernsehgarten gespielt haben. Aber man wird absolut eines besseren belehrt. Die Band wird super angenommen und abgefeiert, und das jeden Tag (sie spielten 4x, immer mittags, entweder Biergarten oder Wackinger-Stage). Das ist dann auch mein Musikprogramm für den Mittwoch gewesen, es werden noch ein zwei Runden über den Metal-Markt gedreht, um mal in Ruhe zu schauen, bevor die Massen dort aufschlagen.
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